Anemometer zur Bestimmung der Windgeschwindigkeit und Windrichtung
Das Gerät dient zur Erfassung und elektrischen Messwertübertragung der Windrichtung. Es ist konzipiert für einen breiten Einsatzbereich in der Meteorologie und im Umweltschutz, auf Flughäfen, Forschungsschiffen, Industrieanlagen, mobilen Messsystemen usw..
Durch mehrere unterschiedliche, gleichzeitig verfügbare Ausgänge ist das Gerät besonders vielseitig verwendbar
Mechanischer Aufbau und Wirkungsweise
Der Messwertgeber arbeitet mit einer Windfahne, die sich durch den auftretenden Winddruck stets parallel zur örtlichen Windrichtung ausrichtet. Die Lage der Windfahne wird über eine Welle übertragen.
Die Windfahne besteht aus eloxiertem Aluminium, der Arm und das Gegengewicht aus nichtrostendem Stahl. Der Drehkopf besteht aus Aluminium und wird mit Hilfe einer Sechskantmutter auf der Übertragungswelle festgesetzt. Um nach erfolgter Nordjustierung bei einem evtl. Austausch der Windfahne deren korrekte Lage reproduzierbar zu machen, ist auf der Welle ein Stift vorhanden, der beim Aufsetzen des Drehkopfes in die entsprechende Nut eingerastet. Die Übertragungswelle besteht aus nichtrostendem Stahl und wird in zwei abgedeckten Präzisionskugellagern geführt, deren Ölfüllung über einen breiten Temperaturbereich eine nahezu konstante Viskosität aufweist. Die Lager werden axial durch Seegerringe gehalten. Am unteren Ende der Welle befindet sich die Codescheibe, die sich zwischen Sende- und Empfängerplatine bewegt. Entsprechend dem 8 Bit Gray Code auf der Scheibe wird dann die Winkelstellung erkannt.
Messwertgeber zur elektrischen Messwertübertragung der Windrichtung
Kombination aus einem Windrichtungsgeber und einem Windgeschwindigkeitsgeber bereits auf einem L-Tragrohr befestigt. Wir empfehlen die zusätzlich Installation eines Blitzableiters.
Die beiden Messgeräte sind auf einem U-Rohr befestigt