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Feuchte

Digitale und analoge
Sensoren zur Messung der Luft- und Bodenfeuchte.

Tensiometer

ThFr9

Alle Wasserbewegungsvorgänge im Boden sind direkt von der Wasserspannung abhängig, da sich Wasser stets von Orten höheren Potentials zu Orten niedrigeren Potentials bewegt.

Vorteile von Tensiometern zu anderen Messverfahren:

  • Messung der Summe aller Wasserrückhaltekräfte.
  • Es ist keine Kenntnis der pF-Charakteristik und keine bodenspezifische Kalibrierung notwendig.
  • Die Bodenstörung durch den Einbau wirkt sich nicht auf das Messergebnis aus.

Einige Anwendungsbereiche für Tensiometer:
• Bestimmung von pF/WG und K/YZusammenhängen
• Agrar-, forstwissenschaftliche, pflanzenphysiologische Studien
• Wasserhaushaltsstudien, Transportstudien
• Deponien: Bestimmung der Deckschicht-Dichtigkeit
• Steuerfühler für Saugkerzenanlagen
• Steuerfühler für Bewässerungsanlagen
• Monitoring-Studien mit Datenlogger oder Feldbus
• Lysimeteranlagen
• Ökologische Beweissicherungsverfahren


Das 3503.0000 Tensiometer ist für den Freilandeinsatz optimiert. Es liefert als Signale die Bodenwasserspannung, die Bodentemperatur und den Befüllzustand. Die Wasserspannung und die Temperatur werden als lineare Spannungssignale 0 ... 2 V ausgegeben. Damit sind die Signale direkt an fast alle Datenlogger oder andere Messdatenerfassungsgeräte anschließbar.
Im Korpus ist die gesamte Elektronik des Tensiometers integriert. Das Gehäuse besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Die Elektronik ist komplett in unterschiedlichen Epoxydharzen hermetisch vergossen. Dadurch ist sie optimal gegen Feuchte geschützt. Der Signalabgleich erfolgt elektronisch über programmierbare Potentiometer. Die Kalibrierdaten werden dabei intern in einem Eprom Speicher abgelegt. Der piezoelektrische Drucksensor misst die Bodenwasserspannung differentiell gegen den Umgebungsluftdruck. Dieser wird über eine wasserabweisende Membran am Kabel in der Nähe des Steckers an die Referenzseite des Drucksensors herangeführt. Als Temperatursensor wird ein Platinwiderstand 1/3 DIN B eingesetzt. Um einen möglichst guten thermischen Kontakt zum Boden zu erhalten, ragt ein Teil des Sensors in das Tensiometerwasser hinein.
Um die Bodenwasserspannung als Unterdruck in das Tensiometer zu übertragen ist eine semipermeable Membran nötig, die mechanisch stabil, wasserdurchlässig und gasundurchlässig ist. Dies wird erfüllt durch die Kerze aus keramischem Sintermaterial.
Der atmosphärische Referenzdruck wird durch die weiße Teflonmembran am Kabel durch das Kabel hindurch zum Druckaufnehmer geleitet. Die Membran absorbiert kein Wasser und lässt kein Wasser durch. Kondenswasser kann jedoch aus dem Kabelinneren entweichen.

  • Ausführungen
  • merken 3503.0000Tensiometer, inkl. integriertem Temperatursenors mit Messverstärkerausgang 2x 0...2 V
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3203

P3503

Tensiometer zur Messung der Bodenfeuchte