Digitale und analoge
Sensoren zur Messung der Luft- und Bodenfeuchte.
Das Gerät in der vorliegenden Bauform nach Frankenberger ermöglicht die kontinuierliche Messung der "trockenen" und "feuchten" Lufttemperatur mit höchster Genauigkeit. Aus diesen beiden Werten lassen sich dann mit Hilfe von Psychrometertafeln, Diagrammen bzw. Rechnersystemen die gewünschten Feuchtewerte, insbesondere die relative Feuchte und der Taupunkt, ermitteln.
Einflüsse durch Wind und Strahlung werden aufgrund der Bauform des Gebers weitestgehend ausgeschlossen.
Messprinzip:
In schräg nach unten geneigten Schutzrohren befinden sich 2 hartglasgekapselte Platin-Messwiderstände Pt 100, wovon der eine über einen Befeuchtungsstrumpf kontinuierlich mit Wasser benetzt wird, so dass hier die Feuchttemperatur gemessen wird. Erkennbar ist der Feuchttemperaturfühler an der eingearbeiteten Rille im Sockel des Strahlungsschutzrohres. Um Schutz vor Strahlungseinflüssen zu erreichen, sind die Messfühler durch die 2 konzentrisch angeordneten Strahlungsschutzrohre aus verchromtem Messingrohr abgeschirmt. Die Schutzrohre sind untereinander mit Hilfe von Kunststoffscheiben thermisch isoliert.
Der Anschluss kann in 3- oder 4-Leiterschaltung erfolgen.
Auf diese Weise kann auch über lange Distanzen gemessen werden, ohne dass Leitungswiderstände das Messergebnis verfälschen. Die Messfühler werden über ein Lüftersystem kontinuierlich mit einem Luftstrom von ca. 3,5 m/s ventiliert. Dabei ist beim Feuchttemperaturfühler die Richtung des Luftstroms entgegengesetzt der Richtung der Wasserzuführung (Gegenstromprinzip), so dass eine Beeinflussung der Messung durch vorherige Verdunstung ausgeschlossen wird.